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Meine Holzprojekte
Grosse Bibliothek (2002)
Eine Bibliothek passend zur Raumgeometrie, Rahmen aus Kiefer behandelt mit Nussöl,
Böden und Sockel aus Eiche PU-lackiert. Eine einfache Regalkonstruktion, Länge 6m, Höhe zwischen 4.5 und
2.7m.
Schiebetürenschrank (2003)
Schrank mit zwei Schiebetüren als Anhang zur grossen Bibliothek, gebaut aus einer auf der Strasse
gefundenen Schiebetür, Rahmen Eiche, Füllung Eiche Multiplex.
Schuhregal (2003)
Mein erstes bescheidenes Stück mit der Wolfcraft Zinkenschablone,
aus lackierter Buche.
Einbauschrank mit Schubfächern (2003)
Ein Einbauschrank für den Wandschrank mit 13 Schubfächern und zwei Ausziehtablettes. Rahmen Buche,
Schubfächer aus diversen Resthölzern (Buche, Eiche, Iroko, Kirsche, Mahagoni). An diesem Projekt
habe ich diverse Oberflächenbehandlungen (ölen, wachsen, Schellack) ausprobiert. Dieses Teil
dient mir als Werkzeugschrank, die unten Fächer sind so konzipiert, dass der Staubsauger links
einen Platz findet und rechts die Gerätekoffer untergebracht werden können. In die Griffe kann
ein Karton zur Beschriftung eingelegt werden.
Konsole (2003, 2006)
Diese Konsole habe ich mehrfach in verschiedenen Varianten gebaut. Das linke Bild
zeigt den Prototyp aus geölter Buche, das andere das neueste Modell aus Ulme mit
der traditionellen Schellackoberfläche, aufgetragen mit der französischen Ballenmethode.
An der Ulme gefällt mir die interessante Maserung: Die Füsse haben auf zwei Seiten
eine Maserung ähnlich einer Eiche, und auf den gegenüberliegenden Seiten eine fleckige
Maserung. Das Holz eignet sich eignet sich nicht gut für eine Schellackbehandlung, da es
zu grobporig ist, entsprechend lange hat die Behandlung gedauert.
Das Original habe ich mal vor Jahren auf einer Antiquitätenmesse gesehen, es handelte sich
um ein Stück aus Nussbaum mit Schellackbehandlung. Die Füsse ("tapered legs") für meinen
Prototyp habe ich von Hand gesägt, die neueren Modelle sind etwas kürzer, so dass ich
die Schnitte bequem mit meiner Kapp- und Gehrungssäge machen kann. Die Verbindungen
sind alle mit Runddübeln erstellt.
Bilderrahmen (jederzeit)
Bilderrahmen sind mit einer Gehrungssäge und einer Fräse sehr einfach herzustellen. Eine
stumpfe Verleimung ist völlig ausreichend. Wie das Profil zeigt, fräse ich zwei Grate;
der erste nimmt das 2mm starke Glas auf, der nächste die 3mm starke Sperrholzrückwand.
Dazwischen liegt das Bild. Manchmal verwende ich auch 3mm starke Zeichenpappe als Rückwand.
Ich tackere die Rückwand einfach mit einem Elektrotacker.
Konsole mit Schubfächern (2004)
Eine Konsole aus Kevazingo mit Schellackoberfläche.
Eckbibliothek (2005)
Eine Eckbibliothek aus Kirsche mit klassischer Schellackoberfläche. Es fehlen
noch Rückwände und der obere Abschluss.
Mosaik (2005)
In diesem Projekt habe ich über 100 Würfelstücke aus Eiche, die beim Erstellen der
Regalbretter meiner ersten Bibliothek anfielen, zusammengeleimt und mit einem
Rahmen versehen - sozusagen eine sehr grobe Spanplatte.
Schleifsteinhalter (2005)
Ein Schleifsteinhalter aus Buche. Wenn man auf die Bilder klickt,
sieht man das Endergebnis oberflächenbehandelt mit Antirutschbelag
und eingelegtem Schleifstein in Aktion.
Kalender (2006)
Ein Kalendersockel aus Kevazingo - einfach, aber praktisch.
Tisch (2006)
Ok, dieser Tisch aus Abfällen ist nun wirklich nicht schön.
Es war aber zumindest sehr amüsant, ihn zu bauen. Der Sockel
sollte eigentlich ein Hexagon werden, aber ich habe mich
verrechnet. Die Tischplatte ist eigentlich ein selbstgebauter
Frästisch, den einzusetzen ich mich bislang noch nicht getraut
habe. Spätestens im nächsten Winter wird dieser Tisch
in einem Kaminofen entsorgt.
Kleiderregal (2006)
Noch ein Projekt aus Kieferresten - ein 1.80m langes und 1m hohes
Regal mit Kleiderstange als Einbaumöbel für eine kleine Wohnung.
Inzwischen wurde das Teil zerlegt und der Wiederverwertung zugefügt.
Hexagon (2006)
Das sind Reste einer Sperrholzplatte. Ein Prototyp. Wie stellt man einen
30°-Schnittwinkel an einer Gehrungssäge ein?
Würfel (2006)
Wahrscheinlich produziere ich zuviel Verschnitt, dieser Würfel ist
jedenfalls ein weiteres Abfallprodukt aus einem Stück Eiche, das ich
nicht wegwerfen wollte. Man sieht die Behandlung mit Schellack - nach
dem Schleifen wird 3x Zellulosegrundierung mit einem Ballen aus
Baumwollfäden aufgetragen und jeweils mit feiner Stahlwolle geglättet,
danach das gleiche 3x mit Schellacklösung. Diese Methode ist nicht
zu verwechseln mit der traditionellen Ballenmethode, die weder
Zellulosegrundierung noch Stahlwolle, aber dafür mehr handwerkliches
Geschick erfordert!
Ulmer Hocker (2006)
Das ist eine ziemlich frei nachempfundene Kopie des Ulmer
Hockers. Da ich alles aus Resten mache, sind die Füsse nicht aus Buche, sondern
aus Eiche, und die Querstange ist ein Stück Kleiderstange aus irgendeinem
exotischen Holz. Es ist auch nicht gesteckt, sondern nur in einer Topfbohrung
fixiert und geschraubt. Die Zinken sind eine prima Übung für die
Wolfcraft Zinkenschablone.
Lampe (2006)
Diese Lampe besteht aus vier auf Gehrung geschnittenen Reststücken Eiche
mit einem ebenfalls auf Gehrung geschnittenen Deckel aus Eiche. Die
ernüchternde Erkenntnis: Obwohl der Fuss umsonst war, sind Lampenfassung
und Schirm so teuer, dass man sich die Lampe besser komplett neu
kauft.
Hexagonaler Tisch (2006)
Ich habe eine grössere Menge 40mm starkes MDF aus einer Küche
mit Bartheke auf der Strasse gefunden und daraus diesen Tisch
gebaut. Wie man sieht, entstammt er meiner hexagonalen Phase,
die jetzt hoffentlich vorbei ist. Eigentlich hatte ich vor, den
Tisch schwarz hochglänzend zu lackieren, um das Schwabbeln zu
üben, aber dazu ist es nicht mehr gekommen. Der sechseckige
Fuss erfordert 30°-Gehrungsschnitte, die mir mit der Handkreissäge
nicht sehr exakt gelungen sind. Man kann die Schnittkanten jedoch
mit Polyestermasse spachteln und schleifen, dann sieht's keiner.
Und noch eine Weisheit, die ich aus dieser Arbeit mitgenommen
habe: MDF sollte man nicht ohne angeschlossene Absaugung sägen oder
schleifen.
Küchenfronten in roter Hochglanzlackierung (2006-2007)
Mein aktuelles Projekt ist eigentlich keine richtige Holzarbeit:
Ich möchte die Küchenfronten meiner alten
Einbauküche ersetzen und habe mich für eine Hochglanzlackierung
entschieden. Das Grundmaterial ist 19mm starkes MDF, das ich
zunächst mit einem Füller streiche, sorgfältig schleife und
anschliessend mit der Rolle lackiere. Als Lack verwende ich
einen Hochglanzlack von Tollens, der laut Anbieter eigentlich
nicht zum Polieren geeignet ist. Hätte ich einen staubfreien
Raum, wäre das auch tatsächlich nicht nötig, denn nach dem
Aufrollen der Farbe erreicht man eineschöne gleichmässige
und hochglänzende Oberfläche - jedenfalls an den Stellen, an
denen sich keine Staubflusen während des Trocknens abgesetzt
haben.
So oder so, nach dem ersten und zweiten Anstrich schleife ich mit
500er Papier die Staubanschlüsse aus und mache einen weiteren
Farbauftrag. Auf diese Weise bringe ich drei Schichten Lack
auf.
Nach dem dritten Farbauftrag schleife ich wieder nass mit
500er Papier (mit dem Extenterschleifer), danach mit 800er
und schliesslich mit 1200er. Bereits während des Schleifens
wische ich regelmässig den Schleifabtrag, der sich als roter
Brei auf dem Werkstück absetzt, mit einem Mikrofasertuch ab.
Das ist wichtig, da sich sonst das Schleifpapier sehr schnell
zusetzt und mit den hart gewordenen Lackresten die Oberfläche
wieder zerstören kann. Ich vermute, dass sich mein Lack hier
besonders empfindlich zeigt, und ein ausdrücklich zum Polieren
zugelassener Lack ein besseres Verhalten zeigt - ausprobiert
habe ich es aber nicht. Wichtig ist auch, den Lack vor dem
Schleifen wenigstens drei Tage aushärten zu lassen.
Als nächstes wird mit 2000er und 4000er Vlies geschliffen,
wieder feucht. Bei mir hat es sich bewährt, das ganze Vlies
anzufeuchten. Vlies ist relativ teuer und setzt sich am
Anfang sehr schnell zu - deswegen wasche ich vor allem das
2000er Vlies sofort aus. Sind die Lackreste erstmal eingetrocknet,
ist das Vlies ruiniert. Ich kann auf diese Weise die Standzeit
deutlich erhöhen.
Gelegentlich passiert es, dass ich bis auf die Füllung durchschleife,
vor allem an den Kanten. Da hilft dann nur ein weiterer Farbauftrag,
und das Spiel beginnt von vorne. Bei den weiteren
Türen habe ich die Kanten mit der Oberfräse stärker angefast, und
damit tritt das Problem nur noch ganz selten auf. Ich empfehle,
noch stärker anzufasen, was bei MDF ja kein Problem darstellt.
Nach dem 4000er Schliff ist die Oberfläche mattglänzend und
zeigt so gut wie keine Spuren der Staubeinschlüsse mehr. Zeit
zum Polieren: Ich verwende dazu Schwabbelpaste und eine harte
Filzscheibe auf dem Exzenterschleifer. Danach erreicht man eine
schöne Oberfläche mit edlem Glanz, die sich auch wunderbar
anfühlt - ganz anders als bei billigen Folienküchen.
Die Bilder zeigen jeweils links den Ausgangszustand und rechts
den aktuellen Stand (und ein Klick rechts zeigt die jeweils
vorherige Etappe). Für ein solches Projekt sollte man viel
Geduld mitbringen.
Nachdem ich die Fronten ausgetauscht habe, fallen die alten
Sockelleisten (Spanplatte mit weissem Kunststoff) unangenehm
auf. Ich habe sie durch ebenfalls hochglanzlackierte schwarze
Leisten ersetzt. Wie man auf dem Bild sieht, lässt sich dieser
Lack noch besser polieren als der rote. Leider kommt das am
Boden nicht gut zur Geltung. Ob das hinsichtlich der Pflegeleichtigkeit
eine gute Idee war, muss sich erst noch herausstellen.
Schreibtisch "Olaf"(2007)
Dieser Schreibtisch ist eine Auftragsarbeit, bei der Dimensionen,
Form und Farbgebung weitgehend von der Auftraggeberin vorgegeben
waren. Das Gestell aus Kiefer besteht aus dem Verpackungsmaterial
meiner im Vorjahr gelieferten Veluxfenster; das Material wurde
mit einer Handkreissäge teilweise aufgetrennt, geschliffen und
anschliessend mit Domino-Dübeln verbunden. Die beiden Arbeitsplatten
sind aus MDF, grundiert, mehrfach lackiert und geschliffen bis auf
1200er Körnung. Die Platten sind von unten mit dem Gestell
verschraubt, die obere Platte ist ausserdem gedübelt. Die lackierten
Platten sind pflegeleicht abwaschbar, die Farbe korrespondiert
mit den Füllungen des rechts im Hintergrund sichtbaren Schranks.
Mosaik (2007)
Das ist ein Mosaik aus 16 Stücken Ulme, die ich aus einem Reststück
geschnitten habe, mit einem Rahmen in Kirsche.
Untersetzer (2007)
Ob das noch Holzwerken ist? Eigentlich handelt es sich hier um einen
Klebeversuch: Wie befestigt man Polystyrol auf Holz - mit Neoprenkleber!
Das ist eine Vorarbeit für mein nächstes Projekt...auf dem Bild befindet
sich noch die Schutzfolie auf dem Kunststoff.
Nesting tables (2007)
Die "nesting tables" hat Josef Albers 1926 entworfen als vier untereinander
zu schiebende Beistelltische. Links oben sieht man das Gestell des grössten der vier
Tische, aus Eiche und mit Dominos verbunden. Beim Prototypen habe ich auch unten eine
Gehrungsverbindung verwendet, für die ich aufgrund des Profils von 21x29mm einen jig
bauen musste. Die anderen Tische haben die Gehrungsverbindung nur oben (so wie das
Original), und können mit der Domino direkt gefräst werden.
Das Oberteil ist ein Rahmen aus lackiertem MDF mit einer aufgelegten
mit Lamellos befestigten 15mm Sperrholzplatte, darüber eine 5mm Polycarbonatplatte,
geklebt mit transparentem Neoprenkleber. Die Platte ist mit 6 Dominos in 8x40
mit dem Gestell verbunden (je drei auf jeder Seite). Besser wäre es gewesen, einen
kleineren Dübel als Verbindung zwischen den vertikalen Streben und dem Rahmen zu
verwenden, aber das hätte man sich eben vor der Montage des Rahmens überlegen müssen,
da genau an der Stelle, an der die Dübel die statisch beste Wirkung hätten, kleine
Dominos den Rahmen verbinden.
Das Original von 1926 verwendet Glas, das rückseitig lackiert wurde, ich konnte
mich mit den Farben aber noch nicht anfreunden. Es gibt auch einen Nachbau von
Vitra, der rückseitig lackiertes Plexiglas verwendet.
Inzwischen sind auch die anderen drei Tische fertig, und die letzten drei Bilder
unten zeigen das Ergebnis. Ich werde demnächst nochmal eine Serie bauen, dann
aber in Esche (wie das Original) und mit rückseitig lackiertem Glas.
Etuis (2007)
Passend zur Weihnachtszeit drei Etuis für Stifte mit Schiebedeckel. Ganz
links ein grosses Modell aus Buche (mit einem Deckel aus Sperrholz),
in der Mitte ein Modell aus französischem Nussbaum mit einem Eichendeckel,
und rechts ein Kubus aus Mahagoni, bei dem der Deckel (aus Eiche) vorne durch einen
gefrästen Schlitz läuft. Das Modell aus Buche ist unbehandelt, die
anderen beiden haben eine Schellackbehandlung.
Diese drei Stücke sind sämtlichst aus Resten entstanden, deren Format
die Grösse diktiert hat. Bei dem Modell in der Mitte führte das dazu,
dass die Maserung senkrecht verläuft. Das Modell aus Mahagoni ist aus
14mm starkem Material gearbeitet, die anderen aus 21mm starkem Leimholz.
Damit das nicht so wuchtig aussieht, ist der obere Teil über der 5mm Nut
für den Deckel auf etwa 15mm abgefräst und bei dem Stück aus Nuss ausserdem
mit dem 90°-Fräser abgerundet. Besser wäre es natürlich, gleich mit dünnerem
Material zu arbeiten. Wenn man auf das Bild klickt, sieht man die Etuis
in geöffnetem Zustand.
Nixie-Uhrengehäuse (2007/2008)
Meine Uhrengehäuse sind sämtlichst aus 13mm starken Holzresten gebaut,
einige als geschlossene Kiste mit Glasfront, andere mit offenen Röhren.
Auf meiner Uhrenseite gibt's mehr zu sehen.
DVD-Regal (2008)
Anlass für den Bau dieses Regals war mal wieder ein Holzfund auf der Strasse: Ausgangsmaterial ist eine Jalousie
aus 20mm starken, etwa 4cm breiten und 1.4m langen Brettern aus einem mir unbekannten, exotischen Holz, das schon
ziemlich ausgeblichen war. Ich habe die am besten erhaltenen Bretter mit nach Hause genommen, gereinigt, an den
schmalen Kanten mit dem Bandschleifer geglättet, und zu einem 1.85m langen und 12cm breiten Leimholz mit Lamellos
zusammengefügt. Da die Bretter an den Kanten gefast waren, habe ich anschliessend mit dem Bandschleifer auf der
einen Seite eine glatte Oberfläche hergestellt.
So stand dieses sperrigeTeil eine Weile bei mir rum, und mein ursprünglicher Plan, daraus einen quadratischen
Blumenkasten mit Fingerzinkenverbindung zu machen, war längst wieder verworfen. Als ich dann eher zufällig
festgestellt habe, dass die Breite des Leimholzbretts ziemlich genau der schmalen Seite einer DVD entspricht,
habe ich daraus dieses DVD-Regal gebaut. Die Dimensionen sind durch die Länge von 1.85m des Leimholzbretts
vorgegeben: Eine DVD hat eine Höhe von 19.2 cm; will man zwei übereinander stapeln benötigt man
2x19.2 cm + 3*2 cm = 44.4 cm Höhe, die ich auf knapp 45cm aufgerundet habe. Schneidet man also 2x45cm von
dem ursprünglichen Brett ab, muss der verbleibende Rest für die drei horizontalen Bretter reichen, von denen das
mittlere 4cm kleiner ist, da es zwischen den vertikalen Seiten zu liegen kommt, während oben und unten durch den
Gehrungsschnitt eben 4cm mehr nötig sind. Ich habe das Regal mit leicht gefärbtem PU-Lack behandelt, der das Holz
schützt und anfeuert. Es hat eine Kapazität von knapp 40 DVDs. Schöner wäre es gewesen, ein quadratisches Regal zu
bauen, aber dafür war nicht genug Holz vorhanden.
Monitorgehäuse (2008)
Das ist ein Gehäuse für einen 5 Zoll TFT-Monitor, der bei mir noch in der Grabbelkiste lag. Der Rahmen
ist aus Eiche, die Rückwand aus 3mm Sperrholz. Auf der Rückseite befindet sich ein Videoanschluss und
eine Netzteilbuchse. Ich hoffe, die Temperaturentwicklung des Monitors ist nicht zu hoch für diese Art
von Gehäuse. Wahrscheinlich muss ich zur Belüftung noch ein paar Schlitze in die Rückwand fräsen.
Lampen (2009)
Lampen aus dem Holz von Weinkisten. Eigentlich hatte ich bereits 2006 die Erkenntnis gewonnen,
dass sich der Lampenbau nicht lohnt, da der Lampenschirm ein kleines Vermögen kostet. Diese
Lampe hat das erneut bestätigt. Kann man Lampenschirme eigentlich selbst bauen?
Stiftetuis (2009)
Stiftetuis aus den Resten vom Lampenbau (daher der eigentlich unnötige Gehrungsschnitt).
Setzkasten (2009)
Ein Setzkasten aus einer Weinkiste.
Kisten (2009)
Irgendwie werden meine Projekte immer debiler. Das sind jetzt Kisten als Geschenkverpackung, schon wieder
aus einer Weinkiste hergestellt. Es wird Zeit, mal wieder was grösseres anzugehen. Oder Wein flaschenweise
zu kaufen. In die Kiste rechts klebe ich ein Stück Stoff, das wirkt edler.
Postkartenkiste (2009)
Gleiches Thema, geringfügig variiert: Eine Kiste zum Aufbewahren von Postkarten. Ich denke, ich werde sie
noch lackieren.
Schatulle (2009)
Eine Schatulle mit Deckel. Ich weiss jetzt, dass man bei der Montage der Scharniere sehr
vorsichtig vorgehen muss.
Geschenkkiste (2009)
Noch eine Schatulle - aber diese hier steht zu ihrer Herkunft: Chateau Canteloudette, ein
einfacher Bordeaux.
Schuhregal (2009)
Mal wieder was aus Schrott: Ein Schuhregal für meine Nachbarin, für
einen Wandschrank im Flur. Die Masse der Fundstücke haben die Dimensionen
des Regals vorgegeben. Die Verbindungen sind mit 4 Lamellos und 4 Runddübeln
gemacht, ausserdem 4 kleine Runddübel für die Füsse.
Wandregal (2009)
Und nochmal Wiederverwertung: Ein weiteres Regal, einzubauen in einen Wandschrank
im Flur, geabut aus zwei rustikalen Eichentüren, die ich an der Strasse gefunden
habe. Beim zersägen der Türen habe ich gesehen, wie bei den angeblichen Vollholzmöbeln
gemogelt wird: Lediglich der Rahmen ist massiv, die Kassette besteht aus einem
lattierten und furnierten Block, der auf eine Multiplexplatte geleimt wurde.
Mein Regal ist mit Flachdübeln fixiert - das ist präzise und geht irrsinnig fix.
Nesting tables II (2009)
Eine Neuauflage der nesting tables von Josef Albers, diesmal mit Hochglanzrahmen
und richtigem rückseitig lackiertem Glas. Ich fange an mit den Rahmen, die nach
der Grundierung 5 Schichten Hochglanzlack bekommen, der nach jeder Schicht poliert
werden muss. Wer schon länger mitliest, hat gemerkt, dass ich hier die während
meiner Einbauküchenrenovation erlernte Technik erneut anwende. Ausserdem habe ich
noch viel Farbe übrig! Der aktuelle Stand der Dinge: Die Rahmen sind montiert,
innen fertig lackiert, und erhalten gerade den Hochglanzlack aussen.
Spiegelschrank (2009)
Viel sieht man noch nicht...das wird ein Spiegelschrank, einzubauen in eine noch
zu stemmende Nische im Bad. Die Idee ist, dass der Schrank komplett in der Wand
verschwindet und die Spiegeltür mit Auszügen zur Seite geschoben werden kann.
Auf dem Bild sieht man Ober- und Unterteil, die gerade hochglänzend lackiert
werden. Die leicht trapezförmige Form rührt daher, dass der Hohlraum hinter der
Wand im Bad dreieckig ist.
Kellerregal (2009)
Ein Kellerregal, etwa 1.5m hoch, 30cm tief, angefertigt in Rekordzeit aus einer
alten Kellertür. Die Verbindungen sind alle mit Flachdübeln hergestellt worden,
die drei Gitterbretter ebenfalls. Das obere, geschlossene Brett ist Leimholz,
das ich mit Lamellos angefertigt habe.
Schreibtischlampen (2010)
Zwei Schreibtischlampen aus dem Holz einer Weinkiste. Es handelt sich dabei
um eine freie Kopie einer Lampe, die ich in einer Zeitschrift gesehen habe.
Ich bin mit den Proportionen noch nicht zufrieden, und ich weiss auch noch
nicht, ob das Holz wirklich eine 60W-Glühbirne verkraftet.
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