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Pfalz-Radwanderung 2008

Von Köln nach Wissembourg
30.4.-4.5.2008

1. Tag: Köln-Koblenz
136km am Rhein entlang

Wir starten morgens um 9:00 Uhr in Rheinfeld mit dem Tagesziel Koblenz. Die erste technische Panne tritt um 9:40 in Niehl auf, als Stephan die Wasserflasche verliert. Um 10:20 treffen wir in Köln ein, wo Frank uns bereits erwartet. Um 13:00 Uhr erreichen wir Bonn nach 65km, mental zermürbt von den widrigen Windverhältnissen. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir Remagen, wo ein Edeka und ein frühes Bier helfen. Bad Breisig wird nach 95km kurz vor 16 Uhr erreicht, gegen 17 Uhr verlieren wir nach 115km Frank. Um 19 Uhr treffen wir nach 136km und einigen Orientierungsproblemen in Koblenz-Güls ein; kurze Zeit später erscheint Frank, der einen direkteren Weg gefunden hat. Wir übernachten im Weinhaus Grebel und entdecken den Moseltrester.

2. Tag: Koblenz-Worms
110km + eine Zugetappe

Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet treffen Stephan und Michael am deutschen Eck auf Helmut und Panos, während Frank und Andreas versuchen, einen strategischen Vorsprung zu erradeln. Bereits nach 28km in Boppard wird der Zug als Option das erste Mal erwähnt. IN St. Goar bei Tageskilometer 43 wird Magnesiumpulver verteilt. Bei der grossen Pause in Oberwesel schlägt sogar Michael den Zug vor. Kurze Zeit später fängt es an, zu regnen, und in Bingen bei km 75 nehmen Stephan und Frank den Zug nach Worms. Der Rest hält durch bis Mainz, besteigt dort nach 110km um 17:52 Uhr den Zug, und trifft dort auf Frank und Stephan. Wir übernachten im Hotel römischer Kaiser in Worms; leider ist aufgrund des Maifeiertags die Weinstube mit Gewölbekeller geschlossen.

3. Tag: Worms-Wissembourg
91km mit starken Höhenunterschieden

Nach einem erneut reichhaltigen Frühstück lautet das Tagesziel Wissembourg – wir überqueren also die Grenze zu Frankreich. Die Tagesetappe beträgt eigentlich 110km, und da ausserdem mit einigen Steigungen zu rechnen ist, nehmen wir zunächst den Zug nach Frankenthal, um die Distanz auf etwa 90km zu reduzieren. Irgendwo zwischen Maxdorf und Wachenheim verlieren wir Frank, was bei km52 zu einer schweren Orientierungskrise führt. Die strenge Endetappe nach Wissembourg fahren wir gemeinsam und finden das Hotel sofort. Wir übernachten in der Hostellerie du Cygne, also dem Gasthaus zum Schwan, von dem der guide michelin die intarsienverzierte Decke der Gaststube und die frisch renovierten Zimmer lobend erwähnt. Die Gebäude sind historisch, aus dem 14. und 16. Jahrhundert. Im Restaurant haben wir Gelegenheit, uns davon zu überzeugen, dass die deutsche Weinstrasse nahtlos in die französische route du vin übergeht; uns erwartet ein elsässisches Menü mit Wildgerichten. Der Riesling überzeugt, der rouge d'Alsace dagegen enttäuscht. Das Logbuch findet es erwähnenswert, dass Michael nach dem Essen sofort ins Bett geht.

4. Tag: Wissembourg-Speyer
90km

Nach einem nicht ganz so reichhaltigen französischen Frühstück trennen wir uns zunächst in Steinfeld von Frank, der sich wg. seiner Knieprobleme alleine durchschlagen möchte, und dann von Helmut, der in Wörth den Zug nehmen muss, um rechtzeitig den Anschluss in Speyer zu bekommen. Panos kündigt beim Anblick der Bahngleise an, morgen ebenfalls den Zug von Speyer nach Worms zu nehmen, und Stephan schliesst sich ihm spontan an.

Bei km 45 in Leimersheim finden wir anstelle einer Bäckerei eine Dönerbude, in der auch vegetarische Döner verkauft werden. Nach 87km erreichen wir Speyer und trinken das Siegerbier am Dom. Hier begegnet uns Frank, bereits geduscht und in Zivilkleidung. Wir übernachten in Dudenhofen bei Speyer im goldenen Lamm, wo für uns die Suite mit zwei Schlafzimmern, Salon und Whirlpool reserviert ist. Das Restaurant konkurriert mit der hostellerie du cygne um die Spitzenreiterrolle im kulinarischen Vergleich und bekommt Bonuspunkte für die umfangreiche Trester-Bar.

5. Tag: Speyer-Worms-Köln
87km

Heute geht es zurück nach Hause. Gebucht ist ein Zug ab Worms nach Köln um 13:15; eine Gruppe fährt die Strecke mit dem Rad, die andere nimmt den Zug. Die autogerechte Stadt Ludwigshafen wird nach 30km erreicht; hier verfahren wir uns mehrfach im weitläufigen BASF- Gelände und haben Mühe, wieder herauszufinden. Danach geht alles sehr schnell, und wir sind um 12:00 in Worms zum Siegerbier.

Die Rückreise von Köln nach Rheinfeld mit einer Pause im Gretchen endet um 18:30. Am Ziel!


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