Ruhrtour

27. Mai 2016

Duisburg-Witten (90km)

Treffpunk war am Samstag der Hbf D'dorf gegen 09:30. Abfahrt Regiobahn kurz vor 10:00 und Ankunft Hbf Duisburg schon gg. 10:15 Uhr. Nach Orientierungsphase via Hafen finden wir den Ruhrtal-Radweg und folgen diesem für die komplette Tagesetappe von rund 90 km. Gänse und Kanuten, ja und auch einige Radfahrer prägten die idyllische Fahrt im Grünen. Auf der Ruhr neben den Kanuten auch größere Freizeitboote mit Grill und Faßbier. Wir haben viel getrunken und uns ca.30 km vorgenommen für die 1. Etappe. Da es gut läuft (und wir auch auf die Qualität achten) kam die Rast bei 40 km. Wir haben Durst und Hunger, es gibt Nudeln mich Lachs, Flammkuchen und Schnitzel - alles hervorragend. Bei Spitzenlaune gibt es Anekdoten und Zitate u.a. von Ingo Appelt. Gut gelaunt radelten wir um den Baldeneysee - viele In-liner, ausserdem Hundebesitzer mit verquerer Leinentechnik. Kleine Rast bei ca. 55-60 km mit Kartenkontrolle (gute Ruhrradelkarte, ein Geburtstaggeschenk vom Direx) durch Panos im Spargelfeld mit "Bifi" und Getränk. Dann weiterkloppen bis ca. 70 km und 2. größere Rast in einem schönen Biergarten am Kemnader See - lecker Radler, Michael nimmt Kuchen mit Sahne. Die letzten Kilometer überraschen uns mit 2 fiesen Steigungen, eine recht langgezogene in Vetten und eine zweite auf den letzten 800 Metern zum Hotel. Immerhin schmeckt so das Siegerbier nach etwas 90lm auf der Terasse im Park besonders gut.

Im Biergarten gibt es dann auch das Abendessen im Hotel Hohenstein: Schnitzel und Flammkuchen; nach einer großen Feier laut souveräner Bedienung (heimliche Chefin) nichts anderes mehr da - aber Qualität stimmt. Bei Wein und Bier sehen wir das Champions League-Finale mit dem netten Patron und wetteifern mit Kommentaren. Nach Spielende gibt es noch einen Absacker (Topaz-Apfelbrand aus Tirol) und ein Bekenntnis zu einem frühen Start. Wir schlafen gut bis ca. 07:55 Uhr.

28. Mai 2016

Witten-Schwerte (60km)

Wecken gegen 07:40 Uhr - Frühstück ab 08:20 in guter Qualität. Michael - angeblich satt - übernimmt von Mitreisenden noch 1/2 Brötchen und 1/2 Joghurt. Sekt - wir sind nicht an der Mosel - gibt es hier nicht, dafür Brötchen und Aufschnitt frisch , Vollkornbrot als Kraftreserve - alles bestens.

Kurz nach 09:00 holen wir die Fahrräder aus der Garage und bemerken dabei erst, daß 1/2 dutzend Radlergruppen im Hotel waren/sind: Ein Insider also (plus kleine Hinweistafel auf Fahrradfaher willkommen etc...)!

Wir nehmen den Schwung des Frühstückberges und steuern Richtung Wetter, Fernziel Schwerte. Entlang der Gleise haben wir eine gute und ruhige Fahrt.

Bei Wetter Orientierung: Die Hinweise sind mißverständlich. Wir finden den Ruhrradelweg wieder-eine Pause ist nicht erforderlich und wir erreichen Schwerte nach ca. 1 1/2 Stunden. Wir ignorieren die Dönerläden in der Hoffnung auf größere Auswahl am Bahnhof. Dort ein gut ausgestatteter Kamps-Imbiß. Der Ticketschalter wird von uns überstimmt, wir nehmen "schönes Wochenende" für 3 und haben Hinweise auf "Fahrräder inkludiert" gesehen. Ein Irrtum offenbar: Nach Stärkung pünktlich in die Regiobahn und alsbald Diskussion mit dem Schaffner - Nein, Räder sind nicht inkludiert aber "Fahrfreude deutschlandweit". Erklärungsnot! Wir machen einen wirtschaftlichen Gesamtvergleich und bleiben höflich - das wirkt. Wir werden begnadigt. Ein paar Schüler ganz ohne Ticket reden sich fast um Kopf und Kragen - der Schaffner ist nochmal großzügig.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichen wir Hbf D'dorf und schlagen ein: Eine Klasse-Fahrt! Panos fährt heim und Michael und Helmut gemeinsam Richtung Neuss über Medienhafen, Südbrücke, Rheinparcenter, Galopprennbahn bis zur IHK in Neuss. Michael fährt mit Rückenwind über die B477 weiter nach Anstel und Helmut (z.T. mit Gegenwind) über Bauerbahn und Büttgen nach Vorst. Pünktlich auf den letzten 1000 m beginnt ein "mittlerer Landregen" - alles richtig gemacht und sonntags "nur" ca. 60 km gefahren.